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Radierung von Johann Gabriel Friedrich Poppel
1807-1882

ACROCERAUNIA.

„Vorwärts geh'n wir in's Meer, die nahen Ceraunien streifend, Wo nach Italia führt der kürzeste Lauf in den Wogen; Unter tauchte die Sonn' ; es dunkelten schattige Berge.«

An der westlichen Küste Griechenland's, unfern dem nahen Corcyra (Corfu) und Italiens Gestaden, die bei heiterm Himmel erblickt werden können, gegenüber erheben sich mehrere tausend Fuss hoch, in scharf umrissenen Formen, die acroceraunischen Berge. Ihre schroffen Gipfel sind kahl und unfruchtbar; bloss am Fusse sind sie mit Grün bekleidet und von Klippen und Felsen umstarrt, die dem kühnen Schiffer Gefahr und Untergang drohen, wenn er in diese Gegenden sich wagt. „Machtvoll starrete dreifach Erz Jenem Mann um die Brust, welcher den morschen Kahn Grausem Wogengewühl zuerst hingab, — Der aufstürmende Fluthen sah Und das furchtbare Gestein hoher Ceraunien.”