Gärtner, Heinrich
(1828-1909)

 
 
 

Gärtner, Heinrich (1828-1909)

Heinrich Gärtner (* 22. Februar 1828 in Ballin bei Neustrelitz; 19. Februar 1909 in Dresden) war ein deutscher Maler. Gärtner bildete sich im Zeichnen unter dem Kupferstecher Ruscheweyh, welcher 1832 aus Rom in die Heimat zurückgekehrt war, aus und begab sich 1845 nach Berlin, wo er seine Studien bei dem Landschaftsmaler F. W. Schirmer fortsetzte. Dann ging er nach Dresden zu Ludwig Richter und von da nach Rom, wo er durch das Studium der alten Meister und durch Cornelius gefördert wurde. Sein Streben richtete sich darauf, den Charakter der stilisierenden Landschaftsmalerei mit den Anforderungen des modernen Kolorits zu verbinden. Nachdem er zunächst in einigen Privathäusern, in den Villen des Herrn v. Lanna in Prag und Gmunden und beim Stadtrat Dürr in Konnewitz bei Leipzig, mehrere landschaftliche Zyklen mit figürlicher Staffage ausgeführt hatte, erhielt er den Auftrag, an den Wandmalereien des neuen Dresdener Hoftheaters mitzuwirken. Dann übertrug ihm Dürr die auf seine Kosten zu bewerkstelligende Ausschmückung des Skulpturensaals im Leipziger Museum, wo er die Hauptschauplätze plastischer Kunstübung im Altertum und der Neuzeit in Wachsmalereien darstellte (1879 vollendet). Aus einer Konkurrenz um die Dekoration des Treppenhauses im landwirtschaftlichen Museum zu Berlin als Sieger hervorgegangen, führte er dort in der Zeit von 1883 bis 1885 drei große landschaftliche Kompositionen aus.

Florenz
von den Boboli-Gärten gesehen
Firenze
seen from the Boboli-Gardens

Bleistift, Tusche, alte Bezeichnung
pen/Ink, old collectors description

Enstehungszeit / time of origin: ca. 1850
Größe/size in cm:23x33

 : 1.

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