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Volwahsen, Herbert (1906-1988)
Herbert Volwahsen wurde 1906 in Schellendorf in Schlesien als Sohn eines Gutsbesitzers geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Breslau erlernte er in Warmbrunn im Riesengebirge das Holzbildhauerhandwerk Von 1925 1931 studierte er an der Kunstakademie in Dresden bei den Professoren R. Born und K. Albiker. In den Semesterferien arbeitete er in verschiedenen Werkstätten als Steinbildhauer. 1929 »Meisterschüler« der Dresdner Akademie. 1933 erhielt er den Kunstpreis der Sächsischen Regierung für die »Geblendete« 1946 organisierte Volwahsen die »1. Deutsche Kunstausstellung Dresden« in Zusammenarbeit mit Karl Hofer, Will Grohmann, Joseph Hegenbarth und Max Pechstein in der die vom Nationalsozialismus verfemte Kunst vom Expressionismus bis zu den Abstrakten erstmalig wieder gezeigt wurde. 1952 erhielt er den »Kunstpreis der Stadt Köln«. 1953 übersiedelte er in die Bundesrepublik. Ankauf der »Spähenden« vom Kulturpreis im Bundesverband der deutschen Industrie. Aufenthalte in München, Darmstadt, Paris, Rom. 1956 wurde er als Leiter der Werkgruppe Plastik an der Werkkunstschule in Bielefeld berufen. Von 1964 bis 1972 lehrte er an der Fachhochschule in Dortmund. Der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen verlieh ihm den Titel »Professor«. Neben den zahlreichen Ausstellungen in der Bundesrepublik (Deutscher Künstlerbund, NMK, Haus der Kunst, München, und viele andere) Teilnahme an Kunstausstellungen im Ausland: 1957 Plastik-Biennale in Antwerpen 1957 Deutsche Kunst von 1905 bis zur Gegenwart, »Quadriennale Nationale d'Arte di Roma« in Rom 1958 die gleiche Ausstellung in Mailand 1959 »Künstlerische Botschaft aus Deutschland« in Lima (Peru) und Bogota (Kolumbien) 1961 »Westfälische Kunst« in Brügge, Kortrijk und Blanken-berghe 1962 »Kunst aus Deutschland« in Kairo und Alexandrien (Ägypten) 1975 Künstler aus Westfalen in Tongerloo (Belgien) Werke seiner Hand sind im Besitz der »Staatlichen Sammlungen« Dresden, des »Anger-Museum« Erfurt, in der Kunsthalle Mannheim, der Ostdeutschen Galerie Regensburg, der Kunsthalle Bielefeld, dem Wallraf-Richartz-Museum Köln u. a. Professor H. Volwahsen lebte bis zu seinem Tode 1988 in Murnau/Obb.
Sitzender JünglingBronze, signiert Auflage 3 - frühes Werk aus der Dresdner Zeit des Künstlers
Exemplar 1 in Sammlung Architekt Ehrlich, Guss 1948 in Dresden
Diese Skulptur befand sich als Leihgabe in der untengenannten Ausstellung im Los Angeles County Museum of Art in den USA

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