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Foltz, Ludwig Friedrich (1809-1867),mit Bahnhof Rolandseck,Drachenfels, Nonnenwerth and
Rolandseck

Foltz, Ludwig Friedrich (1809-1867)

Das Bendiktinerinnenkloster St. Clemens, kurz Kloster Nonnenwerth genannt, wurde 1122 auf der bis dahin Rolandswerth genannten Rheininsel erbaut und 1773-75 vom Kurtrierer Baudirektor Nikolaus Lauxen neu errichtet. Einige Jahrhunderte zuvor hatte der Erzbischof Arnold I. in einer Urkunde die Rheininsel auch als "Insula beatae Maria Virgins" - als Liebfrauinsel bezeichnet. Mit der Säkularisation 1802 aufgehoben, zogen 1851 Franziskanerinnen in die Gemäuer ein. Zehn Jahre zuvor hatten sich der Komponist Franz Liszt und Gräfin Marie dŽAgoult dort aufgehalten und der Insel damit eine Wichtigkeit für die deutsche Romantik gegeben. Eine Platane trägt den Namen des Musikers. Der Bahnhof Rolandseck wurde 1856 als Endhaltepunkt der Strecke Köln - Bonn errichtet. Seine einzigartige geographische Lage vor der Silhouette des Siebengebirges und den beiden Rheininseln Nonnen- und Grafenwerth und die elegant ausgestatteten Gesellschaftsräume, umlaufenden Aussichtsterrassen und ein großer Park machten den Bahnhof zu einem viel besuchten Ausflugsziel der Kölner und Bonner. Vor allem aber war der Bahnhof stets ein Treffpunkt der geistigen und politisch-gesellschaftlichen Prominenz. 1965 bewahrte Johannes Wasmuth mit Künstlerfreunden wie Stefan Askenase, Marcel Marceau und Yehudi Menuhin den Bahnhof vor dem Abriss und gründete die Gesellschaft "arts & music". Seine Veranstaltungen und Feste waren legendär und zogen die berühmtesten Künstler nach Rolandseck. Als der privat geführte Bahnhof Anfang der 70er Jahre vor dem finanziellen Ende stand, erwarb das Land von der Bundesbahn den Bahnhof und gründete die Stiftung Bahnhof Rolandseck. Der Bahnhof war seit seiner Gründung stets ein multifunktionales Kulturzentrum. Musik, Bildende Kunst, Theater und Literatur hatten und haben hier ihren Platz und Künstlernamen wie Graubner, Uecker, Kokoschka, Marta Argerich, Svjatoslav Richter, Grass, Walser - um nur wenige Beispiele zu nennen - belegen eindrucksvoll die Qualität und den Anspruch der Arbeit. Eine besondere Bedeutung verleiht dem Bahnhof der Nachlass des Künstlerpaares Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp, der demnächst im renovierten Bahnhofsgebäude und in dem noch zu errichtenden Neubau des Arp-Museums von Richard Meier einen angemessenen Platz finden wird. Der Museumsneubau soll bis zum Jahr 2006 stehen, wenn der Bahnhof sein 150-jähriges Jubiläum feiert. Auf dem Gipfel des weltberühmten Drachenfels liegt die Ruine der im 12. Jahrhundert durch den Kölner Erzbischof Arnold I. errichteten Trutzburg. Von der im Jahr 1634 zerstörten Hochburg sind als markantester Teil und gleichzeitig Wahrzeichen der Stadt Königswinter noch die Ruine des Bergfrieds und Mauerteile sowie Reste eines Wohngebäudes zu sehen.

Drachenfels, Nonnenwerth und Rolandseck
mit Bahnhof Rolandseck
Rhine River
Drachenfels, Nonnenwerth and Rolandseck

Stahlstich
Steel-engraving

(Nähere Erklärungen zu graphischen Techniken s. Leiste links)
(More explanatios about graphic-techniques see left column))


Enstehungszeit / time of origin: ca. 1855
Größe/size (in cm.) ca.:20x25

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