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Hirchenhain F.
(19. Jhd) nach William Tombleson,,St. Goar and Rheinfels-Castle

Hirchenhain F. (19. Jhd) nach William Tombleson

St. Goar und Rheinfels

Rhine River
St. Goar and Rheinfels-Castle

Aquatintaradierung
Aqautint-etching

(Nähere Erklärungen zu graphischen Techniken s. Leiste links)
(More explanatios about graphic-techniques see left column))


Enstehungszeit / time of origin: ca. 1845
Größe/size (in cm.) ca.:21x29


Best.Nr./Order#: 004296

Rheinfels ist die größte und eine der großartigsten Burgruinen am Rhein. Sie ist gleichermaßen bedeutsam für die Burgenbaukunst der Grafen von Katzenenbogen im 14. Jh. wie für den Schloß- und Festungsbau des 16. bis 18. Jh. der Landgrafen von Hessen-Kassel. 1245 ließ sie Graf Diether V. von Katzenelnbogen anstelle einer älteren (durch den Bahnbau des 19. Jh. zerstörten) Talburg erbauen. Bereits 1255/56 wurde eine über einjährige Belagerung des Rheinischen Städtebundes erfolgreich abgewehrt. Im 13. und I4. Jh. weiter ausgebaut, avancierte Rheinfels zur Residenz der Niedergrafschaft und im I4. und 15. Jh. zum kulturellen Mittelpunkt am Mittelrhein mit einem reichem Hofleben. Nach dem Aussterben des Katzenelnbogener-Grafenhauses (1479) fiel die Burg zusammen mit der Niedergrafschaft Katzenelnbogen an die Landgrafen von Hessen-Kassel. Von 1567-83 war Rheinfels Residenz des Landgrafen Philipp II. von Hessen-Rheinfels (Grabdenkmal in der Stiftskirche von St. Goar). In den Jahren 1626-47 gehörte das Schloß und die Festung zu Hessen-Darmstadt und diente dem Landgrafen Georg II. (1626-47) ebenfalls als Residenz, bis Rheinfels dann wieder an Hessen-Kassel kam. Unter dem Landgrafen Ernst von Hessen-Rheinfels-Rothenburg (1649-93) wurden die Festungsanlagen erheblich ertweitert. 1692 gelang es im Pfälzischen Erbfolgekrieg die französische Belagerung (28 000 Soldaten) abzuschlagen und damit weitere Burgenzerstörungen am Mittelrhein zu stoppen (vgl. Pfalzgrafenstein, Boppard, Marksburg u. a.). Im I8. Jh. war Rheinfels zeitweise wieder hessische Nebenresidenz, bis sie 1792 den französischen Truppen kampflos überlassen wurde. 1796 wurden die Außenwerke und 1797 Bergfried und Schloß gesprengt. 1812 versteigert, diente sie ab 1818 bis zur Erwerbung der Ruine 1843 durch Prinz Wilhelm von Preußen, den späteren Kaiser Wilhelm I., als Steinbruch für den Wiederaufbau des Ehrenbreitstein

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