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Beck, Theophil
(22.5.1814 - 23.12.1903) nach J. L. Goetz,Gesamtansicht,Coblenz, Total View

Beck, Theophil (22.5.1814 - 23.12.1903) nach J. L. Goetz

Koblenz am Rhein
Gesamtansicht
Rhine Valley in Germany
Coblenz, Total View

Aquatintaradierung
Aqautint-etching

(Nähere Erklärungen zu graphischen Techniken s. Leiste links)
(More explanatios about graphic-techniques see left column))


Enstehungszeit / time of origin: ca. 1845
Größe/size (in cm.) ca.:21x28

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Best.Nr./Order#: 004297
Das Bendiktinerinnenkloster St. Clemens, kurz Kloster Nonnenwerth genannt, wurde 1122 auf der bis dahin Rolandswerth genannten Rheininsel erbaut und 1773-75 vom Kurtrierer Baudirektor Nikolaus Lauxen neu errichtet. Einige Jahrhunderte zuvor hatte der Erzbischof Arnold I. in einer Urkunde die Rheininsel auch als "Insula beatae Maria Virgins" - als Liebfrauinsel bezeichnet. Mit der Säkularisation 1802 aufgehoben, zogen 1851 Franziskanerinnen in die Gemäuer ein. Zehn Jahre zuvor hatten sich der Komponist Franz Liszt und Gräfin Marie d´Agoult dort aufgehalten und der Insel damit eine Wichtigkeit für die deutsche Romantik gegeben. Eine Platane trägt den Namen des Musikers. Der Bahnhof Rolandseck wurde 1856 als Endhaltepunkt der Strecke Köln - Bonn errichtet. Seine einzigartige geographische Lage vor der Silhouette des Siebengebirges und den beiden Rheininseln Nonnen- und Grafenwerth und die elegant ausgestatteten Gesellschaftsräume, umlaufenden Aussichtsterrassen und ein großer Park machten den Bahnhof zu einem viel besuchten Ausflugsziel der Kölner und Bonner. Vor allem aber war der Bahnhof stets ein Treffpunkt der geistigen und politisch-gesellschaftlichen Prominenz.
Auf dem Gipfel des weltberühmten Drachenfels liegt die Ruine der im 12. Jahrhundert durch den Kölner Erzbischof Arnold I. errichteten Trutzburg. Von der im Jahr 1634 zerstörten Hochburg sind als markantester Teil und gleichzeitig Wahrzeichen der Stadt Königswinter noch die Ruine des Bergfrieds und Mauerteile sowie Reste eines Wohngebäudes zu sehen.

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