Bilderwiedergabe hier in niedriger Auflösung, bessere Bilder können angefordert werden / Pictures shown in low resolution, better pictures on request !

Bürger,
Robert  (Dresden, 19. Jhd.) nach C. Müller - Zittau,Stadtkirche,Church

Bürger, Robert (Dresden, 19. Jhd.) nach C. Müller - Zittau

Hohenelbe im Riesengebirge / Böhmen
Stadtkirche
Vrchlabi in Czech Republic
Church

Eine Stadt im Tal des Flusses Elbe. Erste Erwähnungen stammen schon vom 13. Jahrhundert. Im 17. Jahrhundert war Vrchlabí eine bedeutende Bergortschaft. Im Jahre 1533 wurde Vrchlabí eine Stadt. Der bedeutende Bau ist der Schloss aus der Hälfte des 16. Jahrhunderts (von Kryštof von Gendorf gebaut). Im Schlosspark befindet sich ein kleiner botanischer Garten mit Gebirgspflanzen. Wieter ist das renaissance Rathaus vom Jahre 1591 interessant. Sehr bedeutendes Denkmal ist der ehemalige Augustianskloster mit der Kirche Sankt Augustin vom 18. Jahrhundert.Das Schloß ließ Christoph von Gendorf in den Jahren 1545-1546 bauen. Es gehört zu den frühzeitigsten weltlichen Bauten der Renaissance-Baukunst in Böhmen. Ein unbekannter Baumeister baute nach einen Schema eines italienischen Kastells, das heißt eine kleine Festung mit Ecktürmen, wo vier Flügel mit Wohnräumen den Hofplatz in der Mitte umschlossen. Bei dem Schloß in Vrchlabi ist der Hofplatz durch eine Eingangshalle ersetzt worden. Bei dem Beenden des Baues beteiligte sich höchstwahrscheinlich auch der bedeutungsvolle italienische Baumeister Carlo Valmadi. Ursprünglich umgab das Schloß eine 2,5 m breite grüne Fläche und hinter ihr ein 12 m breiter Wassergraben, den drei Brücken überbrückten. Das Schloß wurde vielmals umgebaut, am meistens in der 2. Hälfte des 19. und anfangs des 20. Jahrhunderts. Die an das Schloß anschließenden Gebäude dienten ehemals zu wirtschaftlichen Zwecken. Heute ist das Schloß der Sitz des Stadtamtes. Die Besucher können nur die Eingangshalle mit den Türen, die mit Intarsien Motiven geschmückt sind, besichtigen, so wie die vier Bilder der Bären, die im Riesengebirge in den Jahren 1665, 1693, 1701 und 1726 erlegt wurden. Das Kostbarste des Schlosses ist der Renaissance Kachelofen in dem ehemaligen Rittersaal, der einzige Gegenstand, der von der ursprünglichen Einrichtung erhalten blieb. Hervorragend nicht nur durch seine Größe, sondern auch seine Verzierung. Die Reliefbilder auf den Kacheln sind mit bunten Glasuren koloriert. Diese Technik, die aus Norditalien kommt, nennt man Majolika. Der Ofen gehört zu einem der ersten Belegen von der Anwendung dieser Technik in den tschechischen Ländern. Die Kacheln haben biblische Motive, die Jahreszahl 1545 und das Motto der Anhänger Luthers: Gottes Wort bleibet in Ewigkeit.

Externer Link

Lithografie
Lithograph

(Nähere Erklärungen zu graphischen Techniken s. Leiste links)
(More explanations about graphic-techniques see left column))


Enstehungszeit / time of origin: ca. 1840
Größe/size (in cm.) ca.:25x30


Best.Nr./Order#: 005099
Preis, Info anfordern / Request price, info

 Artikel in engere Wahl / add to shopping cart (without obligation until placing of order)
(Uses JavaScript and Cookies)
Zurück zur Liste / Back to previous list

Komplette Seite mit allen Informationen laden
Load the full page with all information