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Girardet, Paul (1821-1893) nach Alexandre Antigna,,

Girardet, Paul (1821-1893) nach Alexandre Antigna

Antigna, Alexandre (Jean Pierre Alexandre), frz. Maler, *7.3.1817 Orléans, †26.2.1878 Paris. Gatte der Malerin Marie-Hélène A., geb. Pettit (Heirat 1861); Vater des Miniaturmalers André Marc A.; Enkel des Architekten Jean Etienne Bellenou. Stud.: zunächst Orléans, Éc. de dessin bei François Salmon; ab 1837 ÉcBA Paris bei Sébastien Norblin. Ein Jahr lebte A. im Atelier von Paul Delaroche. 1841 Salondebüt mit La Naissance du Christ. Von 1857 an zahlr. Reisen nach Spanien, Aragón, 1858 Aufenthalt in Gargilesse und im Creusetal, häufig auch in der Bretagne; diese Regionen inspirierten ihn zu zahlreichen seiner Bilder. Ausz.: u. a. 1850/51 Med. 1. Kl. des Pariser Salons für Incendie; 1855 Med. de Vermeil der Städt. Kunstausst. in Rouen; 1860 Med. 1. Kl. der Soc. d'Emulation du Doubs für seine Teiln. an der Expos. Univ. von Besançon sowie Goldmed. der Expos. in Troyes. 1861 Chevalier de la Légion d'Honneur; Ehrendipl. der Ausst. von Nantes; 1866 Chevalier du Christ in Portugal. - Bis 1845 malte A. v. a. relig. Sujets und Porträts, darauf, generell in Großformaten, v. a. Szenen sehr markant sozialen Charakters von einem Realismus, der emotional von der Arbeiterbewegung von 1848 beeinflußt ist, z. B. L'Eclair; La Halte Forcée; La Mort du Pauvre; Pauvre Femme; Une scène d' inondation de la Loire und Incendie, sein berühmtestes Werk, zeugen von dieser Inspiration. 1849 entstand sein großes Gem. Après le Bain (im gleichen Jahr ins Depot des Mus. von Orléans gebracht), dessen Sensualität der Aktdarstellung einen Skandal in der Stadt hervorrief. Um 1860 wandelte sich A.s Malerei von einem tragischen Realismus zu einem eher liebenswürdigen Naturalismus. Er schuf v. a. Genreszenen mit anekdot., sentimentalen und idyll. Zügen, gelegentl. etwas gekünstelt. A. bevorzugte ländl. Sujets; breiten Raum nimmt auch die Darstellung v. a. unglücklicher oder in heftiger Gemütsbewegung begriffener Kinder (bes. Ausdruck der Augen) ein. Um 1865 war er offenbar vom symbolist. Denken berührt, wie seine myst.- allegor. Gemälde Dernier Baiser d'une Mère; Rêve d'une Mère; L'Inspiration; Un Cauchemar; Les deux Voies und L'Enfer verdeutlichen. Außerdem bemerkt man in dieser letzten Schaffensperiode in seiner Malerei Plein-air-Elemente und spürt ein deutliches Bestreben, dem Licht - evtl. unter dem Eindruck des Impressionismus - einen wichtigeren Platz in seinem Werk einzuräumen.

An was die Liebe hängt...........

Two lovers

Radierung
Etching

(Nähere Erklärungen zu graphischen Techniken s. Leiste links)
(More explanations about graphic-techniques see left column))


Enstehungszeit / time of origin: ca. 1845
Größe/size (in cm.) ca.:61x46

 

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