Bilderwiedergabe hier in niedriger Auflösung, bessere Bilder können angefordert
werden / Pictures shown in low resolution, better pictures on request !
|
Am Ende, Hans (1864-1918)
WEITERE INFORMATIONEN / MORE INFORMATION
Am Ende, Hans, dt. Maler, Radierer, Bildhauer, *31.12.1864 Trier, †9.7.1918 Stettin (Folgen einer Kriegsverletzung). Sohn eines Pfarrers; die Familie zog 1872 nach Thüringen in ein Dorf b. Naumburg. Besuch des Internats Schulpforta. Stud.: 1884/86 bei Diez, Akad. München; bei Raab und Holzapfel erlernt er die Radiertechniken; 1886/87 bei Keller in Karlsruhe. 1887 Rückkehr nach München, Bekanntschaft mit Mackensen. 1889 auf Einladung von Mackensen zum ersten Mal in Worpswede, Bekanntschaft mit Modersohn und gemeinsame Parisreise. Bekanntschaft mit Vinnen. 1895 läßt er sich endgültig in Worspwede nieder; Gründung des "Ver. für Original-Rad. vom Weyerberg". 1898 kleine goldene Staatsmed. in Wien. 1899 Auflösung des Worpsweder Kreises. A. bricht den Kontakt zum Vogeler-Kreis ab. 1900 längerer Harz-Aufenthalt. In den folgenden Jahren lange Abwesenheiten von Worpswede aus Gesundheitsgründen (1904/05 Italienaufenthalt). 1914 Kriegsfreiwilliger. A. trat unter den Worpswedern v. a. als Graphiker hervor. Er war es, der die anderen Künstler in die Technik der Rad. einführte. Auf den Ausst. in der Kunsthalle Bremen und im Glaspalast München (1895) erregte er bes. mit seinen großformatigen Radierungen Aufsehen. Neben eigenen Erfindungen schuf er als einziger unter den Worpswedern auch Blätter nach fremden Vorlagen. Er besaß die erste Presse in Worpswede, eine zweite wurde erst später von den Malern gemeinsam angeschafft. Mitarb. an den beiden Mappen Vom Weyerberg (1895) und Aus Worpswede (1897). Seine Graphik ist gegenüber der oft leidenschaftlichen Formensprache Overbecks vergleichsweise ruhig, in den großen Bll. erstrebt er eine auf Repräsentation bedachte Steigerung der schlichten Worpsweder Motive. In der Zchng und der Malerei schließt sich A. eher Mackensen an. Ihm fehlt die dramat. Farbigkeit Overbecks oder die "impressionist. Freiheit" Modersohns. Unter den frühen Arbeiten ragt der zarte Frühlingstag (1897) heraus; die späteren Arbeiten sind oft buntfarbig und hart. Eine eigene Interpretation der Worpsweder Motive zeigt sich bei A. nicht. Nach 1900 entstehen z. T. sehr großformatige Bilder, die die ursprüngl. Frische und Spontanität vermissen lassen. Waldmann sah zu Recht die Gefahr für A. darin, daß er "... am Problem der lebensgroßen Natur scheitern mußte, weil er künstler. über sein Verhältnis lebt...". Die bildhauer. Versuche A.s haben peripheren Charakter. Außer den in ThB X (1914) aufgeführten Bildern und denen in Hannover und Bremen, befinden sich die meisten seiner Werke in Privatbesitz oder im Kunsthandel Norddeutschlands.
Worpsweder Bauernhaus
(Einsame Kate)
Farmhaus near
Worpswede
Originalradierung, signiert
Etching, signed
(Nähere Erklärungen zu graphischen Techniken s. Leiste links)
(More about graphic-techniques see left column))
Enstehungszeit / time of origin: ca. 1910
Größe/size (in cm.)
ca.:11,5x18
Preis/Price:
€ 250,00
Best.Nr./Order Nr: 007519
Information anfordern / Get more info
Artikel in engere Wahl / add to shopping cart (without
obligation until placing of order)
(please activate JavaScript and Cookies)
Zurück zur Liste / Back to previous list
Komplette Seite
mit allen Informationen laden
Load the full page with all
information