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Günther, Christian August (1759-1824),,

Günther, Christian August (1759-1824)

Günther, Christian August, Maler, Zeichner und Kupferstecher, getauft 7. 6. 1759 (nicht 176G) in der Stadtkirche zu Pirna a. E., † 8. 3. 1824 in Dresden. Schüler der Dresdner Akad., insbesondere 8 Jahre von Zingg, wurde 1789 Pensionär und 1810 Mitglied der Akad., endlich 1815 außerordentl. Professor an derselben. Malte Landschaften, zunächst in ÖI, dann in Wasserfarben, endlich en gouache, teils nach der Natur, teils angeregt durch Dichterv.‘erke wie Geßners Idyllen, Ossian, Fénelon. Die Motive entnahm er fast ausschließlich seiner sächs. Heimat, besonders der Umgebung Dresdens und der Sächs. Schweiz (Pillnitz, Lohmen). Für den Minister Grafen v. Einsiedel lieferte er mehrere Zeichnungen von Ehrenberg b. Kriebstein und Wolkenburg. Daneben hat er viele Kupferstiche, auch rad. und kolor. Blätter gefertigt: Prospekte, histor. Darstell., Vignetten u. a. 1794/95 veröffentlichte er seine „Mahlerischen Skizzen von Teutschland“, Stiche nach eigener Zeichnung, malerische Ansichten von Kloster Altzella, Stolpen, Altenburg usw. mit Text von Fr. Schlenkert; 1797 illustrierte er dessen „Tharandt“, dann folgten die „Pitoreskischen Reisen durch Sachsen“, 48 zarte Blättchen mit Text von Bruckner (2 Hefte in der Dresdener Stadtbibl., neue Ausg. von 1800; das 1. Heft mit französ. Text von 1798 in der Graph. Samml. des Leipziger Mus.); dazwischen ließ er ein Vorlagenwerk, 6 Bl. Baumschlag in Aquatinta, erscheinen (1796). Von seinen landschaftl. Originalarbeiten seien genannt: Lochmühle im Liebethaler Grunde, Gouache;‘ Hosterwitz a. E., großes Aquarell, und mehrere Bleistiftzeichn. im Dresdn. Stadtmus.; Einsames Bauernhaus an einem Wasserfall, Deckfarben, im Besitz des Unterzeichneten; Sepiazeichnungen in den Mus. zu Leipzig, Gotha u. Slg Bienert-Dresden. Zahlreich sind seine Kupferstiche nach eigenen Zeichnungen oder solchen Klengels, Thormeyers u. a. (Kupferstichkab., Sekundogenitur – über 200 -, Landesbibl., Stadtmus. Dresden usw.); einzelne Blätter in den städt. Samml. zu Freiberg, Meißen und Weimar (Goethemus.). Für das „Alte Galeriewerk“ der Dresdn. Samml. stach er 3 Blatt, nach Gemälden von Dietrich, Wouwerman u. J. Ruisdael (11I 22, 23, 27); seit 1812 auch zierliche landschaftl. Kupfer für das Taschenbuch Penelope. Gelegentlich malte G. auch Miniaturporträte, von denen sich zwei (Erzherzog Karl von Österreich, 1793, und Feldmarschall Graf Laudon) in der Gemäldegal. zu Dresden, zwei andere (darunter Oberhofpediger F. V. Reinhard) im Stadtmus. das. befinden. Sein eigenes Bildnis (Brustbild von vorn, mit verschränkten Armen) hat Carl Vogel am 28. 12. 1812 in Dresden gezeichnet.

Frauenbildnis

Portrait of a lady

Bleistift, Nachlaßstempel
Pen, estate-stamp

(Nähere Erklärungen zu graphischen Techniken s. Leiste links)
(More about graphic-techniques see left column))


Enstehungszeit / time of origin: ca. 1815
Größe/size (in cm.) ca.:14x10,5

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