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Pfann, Johann (1625-1670),Diakon der St.
sebalduskirche zu  Nürnberg,

Nagler, Monogrammisten: Ausschnitt 1 ... Nagler, Monogrammisten: Ausschnitt 2 ...

Pfann, Johann II (1625-1670)

Pfann, Nürnberg. Kupferstecherfam.17. Jh. Georg Wolf, † in venez. Kriegsdiensten 25. 7. 1654 (Totenbuch im Staatsarchiv Nürnb. 1653/56 Bl. 80), Sohn des Joh. I. Johann I (1578 laut Lipowsky u. Nagler) u. Johann II (Febr. 1670, beim Tode s. Frau Regina, im Nürnb. Totenbuch 1668/70 Bl. 156 [Staatsarch. Nürnb.] „Kunstund Kupferstecher“ gen.), Vater u. Sohn (?), seit Lipowsky stets zusammengeworfen. Was bisher an Stichen, die z. T. voll, z. T. I P oder I P S bez. sind, bekannt geworden ist, läßt sich zwanglos auf Joh. II vereinigen. Es sind vorzugsweise Bildnisse, in der Qualität ungleich, aber doch wohl zweifellos von einer Hand. Zahl sehr groß; die von Nagler aufgezählten Bil. ließen sich schon durch Panzers „Verzeichnis von nürnberg, Portr.“ (1790) ansehnlich vermehren. Wirkungsvoll u. technisch vortrefflich sind u. a. die Bildnisse Joh. Jobst Schmidtmayr (K. 8803 der Graph. SIg des German. Mus.), Octavio Picolomini (Reiterbildnis), schwed. Oberst Claus Hastra (K. 3789 ob. Slg, von 1634), Komponist Joh. Staden (ebda K. 8802, von 1640), Georg Sigmund von u. zu Spangstain (ebda K. 8804, von 1650). Vortreffliche kalligr. Blätter u. Beischrif ten („Tägliches Gnadbegehren” mit frommem Spruch, in P. Fürsts Verlag ersch., im Sammelband Nr 238 qu. 2° der Städt. Kupferstich-Slg im Germ. Mus. Bl. 118) sowie „Teutsche Versahen Oder Haupt-Buchstaben“ von dem Schreib- u. Rechenmeister Ulrich Hoffmann, bei P. Fürst 1640 ersch. („Joh. Pfann sculp.” qu.4° Titel u. 77 Bl.) und große heraldischgenealog. Blätter, wie „Laurus Brandenburgica“: Friedrichs IV., Burggrafen v. Nurnberg, u. seiner Gemahlin Elisabeth v. Thüringen gesamte fürstliche Deszendenz in zahlreichen Wäppchen mit Namensbeischrif ten, in konzentrischen Kreisen angeordnet; unten rechts: „Johann Pf ann Sculp. impensis Autoris ao. 1632“ imp. 2° (K. 6396 der ob. Smig) oder „Stemma paternomaternoque Avitum ad Progenitores CCCVIII deductum“ imp. 2‘, 1638 bei P. Fürst ersch. Als eines seiner Hauptwerke ist noch zu nennen die Folge (17 Bl.?) „Aigentlicher Abriß der neuen im Spital aufgehengten Tafeln“ (1625/27), nach den Gemälden des Mich. Herr in der Nürnb. Spitalkirche.

Michael Konrad Ernst
Diakon der St.Sebalduskirche zu Nürnberg

Portrait of Michael Konrad Ernst of Nuremberg

Kupferstich
Copperplate

(Nähere Erklärungen zu graphischen Techniken s. Leiste links)
(More about graphic-techniques see left column))


Enstehungszeit / time of origin: 1624
Größe/size (in cm.) ca.:11,5x16

 

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