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Richter, August (1801-1873),,

Richter, August (1801-1873)

Richter, August, Bildnis- u. Geschichtsmaler u. Zeichner, * 3. 6. 1801 Dresden, † 19. 11. 1873 auf dem Sonnenstein in Pirna a. d. E. Seit 1. 6. 1814 in der Zeichenschule der Dresdn. Akad., schon 1816 in der Mittelklasse, 1817/20 Schüler von Friedr. Matthäi. Erste Betätigung als Bildniszeichner: 1823 Kupferstecher Fr. Ed. Eichens, 1824 Maler Simon Wagner (Kupferstichkab. Dresden). 1824 (od. 1825) Übersiedlung nach München (nicht Düsseldorf!) zu Peter Cornelius, dessen Einfluß R.s Karton: „Kaiser Friedrich Barbarossa schlägt seine Söhne zu Rittern“ verrät. Überwiegen des Zeichnerischen, Entscheidung für das Geschichtsbild. März 1826 bis April 1827 in Wien nachweisbar. Tritt in den Schnorrschen Kreis, zeichnet 29. 3. 1826 den Maler Ludw. Ferd. Schnorr v. Carolsfeld (Kupferstichkab. Dresden). Geht 1827 nach Italien. Hält sich hauptsächlich in Rom auf. Durch die Nazarener beeinflußt. Studiert bes. Raffael. Tier- u. Architekturstudien („Schafe” bei Heumann-Chemnitz, Feder- u. Sepiazeichn.; Porta San Sisto in Rom, Rad.). 1829 erstes größeres Ölgemälde: Findung Mosis (1. Fassung; die 2. erst 1835), vom Sächs. Kunstver. in Dresden angekauft u. von Ant. Krüger gestochen. Die romantische Bleistif tzeichn. in Düsseldorf, Drei Ritter im Garten eines Palazzo, ist wohl den 18. 2. 1830 zu datieren. 1830 Rückkehr nach Dresden. Zeichnet hier das Brustbild des Kapellmeisters Jos. Rastrelli (Samml. Sigismund, Oschatz-Dresden). Bleibt vorläufig der bibl. Historie treu, die er in Kreidezeichnungen (Ungläubiger Thomas, Skizze, 1830; Tod Jakobs, Karton, in der ehemal. Samml. J. G. v. Quandts, u. a.) u. Ölbildern behandelt. So entsteht bis 1835 jene Reihe zeichnerisch sehr sorgfältiger, aber farbig matter bibl. Bilder, die sämtlich der Sächs. Kunstver. erwarb u. von Krüger, Stölzel u. Thaeter stechen ließ, darunter: Rebekka u. Elieser am Brunnen (1831, Mus. Weimar) u. Hagar mit Ismael in der Wüste (1834, Gemäldegal. Dresden). Nach seiner Rückkehr nach Dresden als Lehrer für die Mittelklasse der Akad. mit dem Titel außerord. Professor angestellt. Eine allzu grüblerische Selbstkritik ließ ihn bald der Ölmalerei entsagen; 1835 stellte er zum letzten Male in Dresden aus. Dann wandte er sich Genrestoffen aus dem Alltagsleben u. aus der Tierwelt zu, die er teils in miniaturartiger Feinheit, teils mit breiter Feder oder mit dem Pinsel in Aquarell oder Tusche meist auf farbiges (graues) Papier entwarf. Solche Zeichnungen – jetzt begehrte Sammelobjekte – trifft man in vielen öffentl. (Berlin [6], Dresden, Düsseldorf [17 Aquar., 12 Zeichn.], Leipzig usw.) u. privaten Smlgn (Heumann-Chemnitz, LahmannWeißer Hirsch usw.). 1839 begann R. zu kränkeln; seit 1843 mehrten sich die Zeichen geistiger Umnachtung; im März 1845 wurde er für unheilbar erklärt, seines Lehramtes enthoben u. auf dem Sonnenstein interniert. R.s Stellung in der deutschen Kunstgesch. des 19. Jahrh. beruht nicht auf seinen, jetzt vergessenen nazaren. Gemälden, sondern auf seiner neuen, ganz eigenartigen u. durchaus persönl. Einstellung zur Natur in seinen graph. Arbeiten, durch die er den Impressionismus späterer Zeit vorausgenommen hat. Sein kunstler. Nachlaß wurde im Aug. 1874 in Dresden versteigert (Auktionskat. in der Stadtbibl.). Lit.: Akten d. Kstakad. u. d. Sächs. Kstver. Dresden. Schorns Kstblatt, 1825 p. 306. – Berliner Kunstbl., 1829

Porträt Frau Treuter

Portrait of Mrs. Treuter

Bleistift und Deckweiss, signiert, bez.
Pen and Gouache, insc.

(Nähere Erklärungen zu graphischen Techniken s. Leiste links)
(More about graphic-techniques see left column))


Enstehungszeit / time of origin: 1843
Größe/size (in cm.) ca.:23x17,5

 

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