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Thomas, Adolph (1834-1887),,

Thomas, Adolph (1834-1887)

Thomas, Adolph (Karl Gustav Ad.), Landschaftsmaler, * 28. 9. 1834 Zittau/Sa., † 16. 1. 1887 Dresden. Sohn eines Tischlermeisters. Zeigte schon als Knabe große zeichner. Fertigkeit (Federzeichn.: Entlaubter Baum mit Krähen, 1846, im Zittauer Mus.). Bezog nach Besuch der Zittauer Gewerbeschule 1853 die Dresdn. Akad.; dieser Zeit gehört ein Künstler- (Selbst-?) Bildnis, Kohle auf braunem Papier, vom Dez. 1855 an (Mus. Zittau). Trat 1857 in das akad. Atelier Ludwig Richters ein. Außer fleißigen Naturstudien (5 von 1857/60 im Kupferstichkab. Dresden) u. einem ersten lith. Versuch (Ehrenmitgliedskarte 1858, Mus. Zittau) schuf er hier sein erstes Ölbild (1857), Mühle in Loschwitz, wo er sich 1858/59 niederließ. Es folgten 1858 eine Ansicht aus der Sächs. Schweiz, dann einige romant. Veduten. Erhielt 1862 für s. Gemälde „Klosterruine, Motiv vom Oybin b. Zittau“, die kleine, 1863 für eine „Waldlandschaft, Motiv aus dem Kamnitzgrunde in Böhmen“, die gr. silb. Med. Ein Ölbild „Gebirgslandschaft“ brachte ihm Sept. 1864 eine außerord. Unterstützung aus dem akad. Stipendienfonds zu einer Studienreise u. den Ankauf dieses Bildes durch den Sächs. Kunstverein in Dresden, der später viele Werke T.s erworben hat. Verließ Richters Atelier u. durchstreifte Bayern u. Tirol. Auf der Rückfahrt 1866 längerer Aufenthalt in München, wo Adolf Lier Einfluß auf ihn gewann. Hier entstand die große „Oberbayrische Gebirgslandschaft“ (nach Motiven von Brannenburg, südl. Rosenheim), die für die Dresdner Gernäldegal. angekauft wurde. Nach vorübergehendem Aufenthalt in Zittau nahm T. seinen Wohnsitz in Dresden (Lehrer der Landschaftsklasse an der D. Simonsonschen Privatakad.). Nov. 1869 erhielt er ein Stipendium (Munckeltsche Stiftung) für 3 J., das ihm eine Reise nach Italien ermöglichte. Studien auf Capri u. in der Gegend von Tivoli. Nach Dresden zurückgekehrt, entnahm er die Motive zu s. Bildern teils den ital. Skizzen, teils Dresdens Umgebung, Bayern (Brannenburg), Tirol (Brixen), Böhmen (Sebusein), der Zittauer Heimat u. der Ostsee (Heringsdorf). 1876177 mit zur Ausschmülckung des neuen Dresdn. Hoftheaters herangezogen; malte im nördl. u. südl. Treppenhause 4 Lünetten (Iphigenie, Eurydike, Götz, Nathan) in Wachsfarben (die Aquarellvorlagen dazu im Kunstfonds-Album der Kstakad. Dresden). Lieferte 1881 einen Beitrag für das Album, das die Stadt Dresden dem sächs. Königspaar nachträglich zum Ehejubiläum überreichte. Im Zittauer Mus. eine 1886 entstand. Folge von 12 Aquar. mit Darstellgn des Oybin. Sein Bildnis malte P.Kießling (Privatbes. Zittau). Das Ölbild „Kapelle bei 13rannenburg“ hat Ludw. Friedrich als Jahresgabe des Sächs. Kunstvereins für 1881 radiert. GedächtnisausstelIgn Febr./März 1887 im Sächs. Kunstverein, Okt. 1934 im Mus. Zittau. – Bilder im Stadtmus. Bautzen, im Schles. Mus. in Breslau, im Bes. der Kunsthütte Chemnitz (Heroische Landsch. mit Diana u. Aktäon, 1880), in d. Gemäldegal. Dresden (Vorrat) u. im Bes. des Künstlerhauses ebda, in d. Städt. Kstsmlg Görlitz u. im Stadt- u. Oybinmus. in Zittau. Zeichngn u. Aquar., auch Skizzenbücher, in Bautzen, Dresden (Kupferstichkab., Kstakad. u. Smlg Sigismund), Görlitz, Loschwitz-Dr. (Ortsmus.), Zittau; Handschriften in der Stadtbibl. Zittau.

Christuskopf

Head of Christ

Bleistift, verso signiert
pen, verso signed

(Nähere Erklärungen zu graphischen Techniken s. Leiste links)
(More about graphic-techniques see left column))


Enstehungszeit / time of origin: ca. 1855
Größe/size (in cm.) ca.:20x25,5

 

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