gründete 1905 mit E.L. Kirchner und E.Heckel die Künstlervereinigung
»Brücke« und lebte seit 1911 meist in Berlin, wo er seit 1947 an der
Hochschule für Bildende Künste in Berlin-Charlottenburg lehrte.
Seine mit heftigen Farben und derben Umrissen gemalten Bilder gehören zu den frühesten
des Expressionismus, dessen führender Meister er wurde.
Eindrücke von afrikanischer Kunst verstärkten seine Neigung zu kubisch-elementaren
Formen, die den Stil seiner kraftvollen Holzschnitte bestimmen.
Später milderte sich sein Stil zu einer beruhigten Plastizität
und eher pastosen Farben, die im Spätwerk noch einmal eine intensive,
fast plakative Leuchtkraft gewannen.
Schmidt-Rottluff cofounded and named the Brücke in 1905. After moving to Berlin in 1911, he developed an art of compelling color and mystical intensity influenced by fauvism , cubism , and primitive art. His vigorous graphic technique are best realized in his woodcuts (e.g., The Way to Emmaus, 1918; Philadelphia Mus. of Art).
WEITERE INFORMATIONEN zum Künstler
Schmidt-Rottluff, Karl (1884-1976) - Weisse Chrysanthemen, (Bellflowers)
Schmidt-Rottluff, Karl (1884-1976) - Ernte im Spessart, (Harvesting in Spessart)
Schmidt-Rottluff, Karl (1884-1976) - Am Fenster, (Window with desk-lamp)
Schmidt-Rottluff, Karl (1884-1976) - Landschaft im Mondschein,Rathenau 30 (Moonlight-Landscape)
Schmidt-Rottluff, Karl (1884-1976) - Jelängerjelieber-Zweig, (Honeysuckle)
Schmidt-Rottluff, Karl (1884-1976) - Tessiner Brücke, (Bridge in Tessin)
Dresden - Elbhafen, (Port at river Elbe near Dresden)